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Ägyptische
Astrologie
und Moderne Astrologie im Vergleich
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© Lukas,
2001
Ägyptische
Astrologie in einigen Punkten dargelegt
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Ägyptische
Astrologie heißen die Methoden, die ägyptische Priester-Astrologen von 3000
v.Chr bis zu unserer Zeitrechnung entwickelt und angewendet haben
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Alles wurde uns im
esoterischen Inhalt bestimmter Hieroglyphen übermittelt
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die wir auf Mauern
und Säulen bestimmter Tempel noch heute lesen können-
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weil die Tempel
der Astrologen-Priester-Bruderschaften zwischen 323 und 30 v.Chr. von
griechischen Fürsten, den Ptolemäern,
restauriert worden sind.
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Wir können den
esoterisch-astrologischen Inhalt der Hieroglyphen einwandfrei verstehen,
weil die griechischen Restauratoren, die
Hand in Hand mit den Priester-Astrologen arbeiteten, aufgrund sorgfältiger
Erklärungen hieroglyphisch- astrologisch- griechische Wörterbücher
anlegten.
Die
Hieroglyphen in meinen Texten, die ich nicht vor Ort photographieren konnte,
sind diesen Wörterbüchern entnommen.
An dieser
Stelle drängt sich die Frage auf: „Warum, wenn dem so ist, haben nie Ägyptologen
von der Entdeckung der Methoden ägyptischer Astrologie berichtet?“
Was soll
ich Ihnen sagen? Diese Frage könnten nur Ägyptologen selber beantworten.
Vielleicht sollten sie dabei auch zugeben, dass sie gar nicht versuchen
esoterisch-astrologische Hieroglyphen zu dekodieren – weil in ihren Reihen
niemand die Materie Astrologie ausreichend kennt.
Das
Prinzip <Tierkreis im Zodiak>
Die Ägyptische
Astrologie beruht auf dem Prinzip <Tierkreis im Zodiak>. Folglich wird
mit beiden Ordnungszonen gearbeitet: mit dem Tierkreis,
der in 12 gleiche Abschnitte unterteilt ist, und mit dem Zodiak,
dessen 12 Abschnitte von ungleicher Größe sind.
Das Prinzip
<Tierkreis im Zodiak> ist ausführlich in antiken Büchern beschrieben
worden, sowohl in griechischer als auch in lateinischer Sprache.
Zodiak,
Hieroglyphe <unnu>
Esoterischer
Inhalt der Ideogramme:
Der Zodiak kennt die Sterne, die sichtbar sind, und er kennt die Gesetze
des Universums, die unsichtbar sind. Der Zodiak ist Bote jeder Existenz.
Griechische
Übersetzung <unnu
= ńǽ = Auge der Zeit und der Kunst zu existieren. Auge, das die
Regeln der Gesetze des Universums sieht
Lateinische
Übersetzung des griechischen Textes: vide nè nulla sit divinatio, viderint sapientes (Cicero)
= es könnte auch nicht Wahrsagerei sein, das müssten die Weisen
beurteilen>.
Tierkreis,
Hieroglyphe <bun-r>
Esoterischer
Inhalt der Ideogramme:
Man muss sich
vorstellen, dass die Dynamik universeller Zyklen erlaubt, das Universums und
den Menschen zu verstehen.
Griechische
Übersetzung: <bun-r
= βλ = Indem man vor dem Himmeltor ein Feld abgrenzt, kann man
diesen Raum ausmessen, und seine 2.Dimension berechnen>
Lateinische
Übersetzung des griechischen Textes: praeter omnium oculos, praeter ceteros (Cicero) = was alle sehen
können und darüber hinaus>
Tierkreis
im Zodiak, Hieroglyphe <pat>

Esoterischer
Inhalt der Ideogramme:
Dieses System gibt bekannt, wie Ereignisse auf Erden mit universellen
Gesetzen zusammenhängen, und erklärt dem Menschen, wie er sein Leben
gestalten muss, damit es zufriedenstellend verlaufen kann..
Griechische
Übersetzung: <pat
= ταпτ
= die Zeit umkreist den Raum und motiviert dadurch alles, was sich im
Raum befindet
Lateinische
Übersetzung des griechischen Textes: folliis carmina mandare (Plauto) = Der Zodiak lässt universelle
Gesetze in den Tierkreis gleiten, damit dieser „singen“ kann>.
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die
hieroglyphischen Beschreibungen sind wahrscheinlich im Zeitraum von 3000-1000
v.Chr. entstanden
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die griechischen
Übersetzungen zwischen 300-30 a.Chr
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die lateinischen
Übersetzungen der griechischen Texte zwischen 200v.Chr
und dem Mittelalter (1400).
Allein das
Prinzip <Tierkreis im Zodiak> reicht aus, um darzulegen, dass die
Methoden ägyptischer und moderner Astrologie grundsätzlich gleich sind. Was
wir als Unterschied sehen, ist der Umstand,
dass Ägyptische
Astrologie sich mit Tatsachen befasst: Dieses System gibt bekannt,
wie Ereignisse auf Erden.....während der moderne Astrologe sich in Hypothesen
verheddert.
Ägyptische Astrologie
kann
·
berichten
(Tatsachen)
·
wie
Umfeldereignisse entstehen und sich auswirken (ausgemessener Raum).
·
Lässt sie den
Tierkreis „singen“
·
der so
Berechnungen des Möglichen ausgibt
Wir sollten
uns immer vor Augen halten, dass die Priester-Astrologen zu den engsten
Beratern des Pharaos gehörten, dem sie Tatsachen vorlegen mussten.
Als
Handwerkszeug zur Anwendung der Methoden ägyptischer Astrologie benutzt der
Astrologe heute jene 4 Fliessbilder, die vor rund 600 Jahren von der
<Schule für ägyptische Astrologie> eingeführt worden sind.

Halten sie
den Kreis der, sogenannten, Dekaden, den sie hier sehen, für den Zodiak (der
den Tierkreis umschließt?
Das ist
nicht so. Ein Kreis gleicher Abschnitte kann nicht Zodiak sein. Der ist
in 12 ungleiche Abschnitte unterteilt ist. Was wir da sehen, sind die 36 Türen,
die, zum Astrologiegebrauch, den 12 ungleichen Sternbildabschnitten des
Zodiaks zugeordnet wurden. Die 36 Zodiaktüren sind für eine sorgfältige
Horoskopanalyse unerlässlich. Es ist unverständlich, dass ihr Gebrauch in
Schulen für Moderne Astrologie nicht unterrichtet wird. Von Dekaden zu
sprechen, anstatt von Türen, oder, mit Alan Leo, von <Dekanaten, die eine
Dreiteilung der Tierkreiszeichen bewirken> ist
vollkommen falsch.
Der
Begriff <Moderne Astrologie>
wurde in London kreiert, das war so
um 1900. Die Mitarbeiter der Zeitschrift MODERN ASTROLOGY wollten das damals
gebräuchliche Astrologiesystem von Mystik und Kabalistik
säubern. Was dabei heraus kam war eine Astrologie die noch mehr
okkulte Ansätzen aufweist.
Alles ist
Alan Leo’s Schuld . Alan Leo gehörte zu den emsigsten Mitarbeitern
der Zeitschrift MODERN ASTROLOGY. Er nutzte seine Mitarbeit zur Herausgabe
von 9 Astrologiebüchern aus. Acht davon unter dem Sammeltitel MODERNE
ASTROLOGIE, das neunte als ESOTERISCHE ASTROLOGIE. Aus dem Mit- und
Nebeneinander dieser Buchausgaben entstand ein heilloses Durcheinander –
weil, weitgehendst, das Konzept „Moderne Astrologie“ aufgegriffen wurde
– man mit dem modernen aber das okkultistisch-theosophische Dogma
der esoterischen Astrologie verknüpfte: <Die Astrologie kennt die Kraft
der Sterne, die uns lenken>.
Das war ein
Dogma, das den Astrologen gefiel – und bis heute gefällt: Jener Fachmann
zu sein, der die Kraft der Sterne kennt, jener, der sich auf der gleichen sozialen
Ebne bewegt, die Sonne und Mond einnehmen – welche Größe! Tausende
von Büchern, in allen Sprachen der Welt gedruckt, verkünden sie – und Anhänger
der Idee zahlen beachtliche Summen, um zu erlernen, wie sie Mitglieder des
Firmaments werden können.
...
Ist das
Schwachsinn – oder das Ergebnis des teuflischen Plans eines Astrologen,
(Alan Leo) der
vorgab die Astrologie reformieren zu wollen – obgleich ihm nichts anderes
am Herzen lag, als ein theosophisches Dogma zu verbreiten?
Der
Wahrheit zuliebe muss gesagt werden, dass seit 5000 Jahren zwei Astrologien
nebeneinander existieren, die vollkommen unterschiedlich sind: Die Astrologie
der Tatsachen, die Priester-Astrologen des Pharao in ihren Tempeln
praktizierten, und die mystifizierte Astrologie der Propheten, die vor den
Tempelmauern sassen.
.
Horoskopieren
mit der Methode Ägyptische Astrologie
Ein
ausführliches Horoskopierbeispiel bietet das
Bin Laden Horoskop.
Hier
nur kurz die Beschreibung der 4 Arbeitsschritte, die der Astrologe unbedingt
beachten sollte:
Erster
Schritt: SYSTEM DAS MITTEILT
Auf dem
Zodiak werden Notizen ermittelt, die durch die 36 Türen dem Tierkreis
eingegeben werden können. Können – ob sie eintreten hängt davon ab, ob Türen
geöffnet werden – oder nicht.
Beispiel: Wenn an einem bestimmten Ort, zu einer bestimmt Zeit, Unangenehmes
zu erwarten ist, meidet man den Ort – es bleibt also die Zodiaktür
zu – und das Unangenehme, das nicht ins Leben tritt, kann dort keine
Kettenreaktionen auslösen... usw.
Die
Notizen, die dem Tierkreis mitgeteilt werden, betreffen die Stellung der
Erde, die der Mensch ist, der Sonne gegenüber. Alle Planetenpositionen, die
den Ephemeriden entnommen werden, gelten auf dem Tierkreis als sensitive
Punkte.
Die
Ägyptische Astrologie beschäftigt sich nur mit der Erdbewegung, die Mensch ist, um die Sonne herum. So wird,
zum Beispiel, nicht der Jupitertransit im Zeichen Zwilling wird analysiert,
sondern der Zustand des Menschen, der gezwungen ist, Jupiter durch das
Zeichen Zwilling hindurch zu sehen. Da Jupiter im Horoskop ein sensitiver
Punkt ist, der, symbolisch, je nach Stand, eine Reihe von Fakten vertritt,
wird also analysiert, wie der Mensch diese Fakten durch das Zeichen Zwilling
hindurch betrachten kann....usw
Zweiter
Schritt: KETTENREAKTIONEN (wie Umfeldereignisse entstehen und sich
auswirken..)
Die Ägyptische
Astrolologie ordnet alle Sternbewegungen (die den Ephemeriden entnommen
werden) als
Zyklen ein, und analysiert die Erdstellung, die der Mensch ist, den
Zyklen gegenüber.
Was auf Erden geschieht, was also dem Menschen innerhalb eines bestimmten
Zyklus’ passiert, muss sich wiederholen, wenn der Zyklus sich wiederholt.
Dritter
Schritt: WAS DER MENSCH WISSEN MUSS (lässt den Tierkreis singen)
Ein
Astrologe, der mit den Methoden ägyptischer Astrologie arbeitet, liest das
Horoskop – wie man jede andere Formalschrift
liest
Auf diese Weise erhält der Astrologe Zugriff auf 7800 Fakten, die in
Hieroglyphen und Astrologiezeichen kodifiziert worden sind und aus der
Datenbank, der Màchanà, abgerufen werden können.
Vierter
Schritt: BERECHNUNG DES MöGLICHEN
Die in der
Màchanà gespeicherten Fakten, sind dort nach zyklischen Ereignissen
geordnet. Auf diese Weise erhält der Astrologe statistisches Material, das
ihm erlaubt, die Berechnung des Möglichen in jeder Situation vorzunehmen.
Auf der
Zeichnung aus der <Gruft des Ipuy> (Aufnahme: Bruno Marino) sehen wir
in einer rührenden Darstellung, wie geschätzt die Astrologen bei
den Alten waren: Da kommt der Thot mit der Krone des Osiris daher (Osiris ist
der tote Gott) und bringt dem Ipuy ein Horoskop - um ihm zu helfen, aus seiner Gruft herauszufinden - Sehen Sie den Papyrus mit
den Astrologiesymbolen darauf? Eine Darstellung, die auch zum Schmunzeln einlädt
– Die Alten Ägypter lachten eben gerne...
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