Ägyptische Astrologie und Hieroglyphen in der Màchanà

Edeltraud Lukas Moeller 

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© Edeltraud Lukas Moeller, 2001, 2004          

 

Ägyptische Astrologie wurde uns in einem ausgeklügelten Hieroglyphencode überliefert.

3000 Jahre lang hielten ägyptische Priester-Astrologen ihre Vormachtstellung als enge Berater des Phara, weil Ägyptische Astrologie, die unsere Originalastrologie ist, Erfahrungswerte ausgibt, anstatt ad hoc Analysen, die mal so, mal so ausfallen können, je nach Laune des Analisten.

 

Alle Methoden ägyptischer Astrologie beruhen auf der Berechnung von Planetenumlauf-Zyklen, die, mittels einer Datenbank, mit gleichen Zyklen der Vergangenheit, und den Ereignissen innerhalb der Zyklen, verglichen werden.  Die Datenbank, eine Art virtueller Maschine, nannten die Griechen Màchanà.

Die Màchanà steht uns noch heute zur Verfügung. Sie wurde, und wird, mittels hieroglyphischer Schlüssel abgerufen. Damit diese Schlüssel sicher von einer Generation an die andere übergeben werden konnten – bis hin zu uns, schrieben die Priester sie auf die Wände ihrer Tempel – wo sie immer noch zu lesen sind.

Die Schlüssel sind in Hieroglyphenregistern zusammengefasst. Jede der Hieroglyphen darin ist bildzeichnerisch so entworfen worden, dass sie zwei Aussagen beinhaltet: eine klartextliche, die das Argument angibt, und eine esoterische, aus der ein oder mehrere Schlüssel zum Abfragen der Màchanà zusammengesetzt werden können.  

Hieroglyphenregister findet man auf allen Tempelmauern Ägyptens, denn außer Astrologen speicherten auch Priester anderer Wissensgebiete  ihre Daten, Begriffe und Hypothesen, anstatt Bibliotheken anzulegen, der Màchanà ein. Wahrscheinlich fungierte im Alten Ägypten die Astrologieschrift als  eine  Art von Esperantoschrift, die nicht nur erlaubte, rasch (verhältnismäßig..) und sicher Daten und Erkenntnisse aufzuschreiben, sondern die auch Sprachbarrieren überwand. Besonders Studenten kam das zugute, die aus aller Herrenländer nach Ägypten reisten, um in den Tempeln dort Mathematik, Philosophie und Astrologie zu studieren.

Aber gehen wir der Reihe nach vor – oder klicken Sie HIER den Kurztext an 

 

© Lukas, 2001

Wie man esoterisch-astrologische Hieroglyphenregister inmitten anderer Hieroglyphen erkennt?

Na das sieht man einfach!  Es handelt sich ja nicht um Geheimangaben, sondern um Schlüsselregister, die deshalb auf die Tempelmauern geschrieben wurden, damit sie, im Laufe der Generationen, nicht verbummelt wurden. Jedes Register ist deshalb durch einen großen Blickfang gekennzeichnet.

Auf meinem Foto hier oben, ist die Isis, in der Mitte des Bildes,  Blickfang. Die typische (relieftypische..) Haltung einer Gebärenden, in der sie dargestellt ist, scheint anzugeben: <Hier findet ihr ein Register, das zu Texten führt, die das Thema  „Gebären und Geborenwerden“ behandeln>.

Die Hieroglyphe links vor der Blickfang-Isis bestätigt die Annahme und präzisiert zudem: „ Hier ist vom Komplex Zeugung-Embryoentwicklung-Geborenwerden die Rede“. Kurz: Die Blickfang-Isis unseres Fotos verweist auf ein Hieroglyphenregister, das zu einem Buch führt, in dem von den Entwicklungsstadien die Rede ist, die der Mensch vor seiner Geburt durchläuft.

Die unterste  Reihe der Bestätigungs-Hieroglyphe gibt den Buchtitel an: ANFANG DER MENSCHWERDUNG . Danach lesen wir, aufsteigend, eine kurze Einführung: Die Menschwerdung beginnt, weil mit der Zeugung der Ur-Keim erweckt wird, in dem das Großhirn steckt, das einen transzendentalen Prozess einleitet, der aus dem Aldabeerahn den Menschen entstehen lässt. Die Mathematiker der Astrologie haben alles im Dionysos beschrieben. (Aldabeerahn heißt das Ur-Knöchelchen,  das immer als - Bohne  dargestellt wird)

Durch den Hinweis auf die Mathematiker der Astrologie und auf Dionysos wird bedeutet, dass der Buchtext auf medizinischer Forschung beruht – dass es sich aber um rein astrologische Anweisungen handelt – Im System Ägyptische Astrologie verdeutlicht Dionysos, in seinen vielfachen symbolischen Aspekten, jede Art astrologischer Thesen, die rund um den Menschen entwickelt worden sind.

Das Relief meines Fotos ist in Kom Ombo, dem Tempel berühmter Ärzte der Pharaonenzeit, zu finden. Wenn sie mal eine Nil-Tour gemacht haben, werden Sie das Relief gesehen haben. Bestimmt, denn alle Touristenführer, in der Annahme, die Symbole rechts im Bild seien <Werkzeuge>, bringen ihre Gruppen unweigerlich zu diesem Relief, um ihnen die „plumpen Werkzeuge der Ärzte von damals“ zu zeigen.

 

© Lukas, 2001

Die Màchanà enthält einen unschätzbaren Wissensschatz, der aus 7800 Textstellen bestehen soll. Wir können heute die Symbol-Zahlen und Quadranten-Schrift der Màchanà lesen, weil uns griechische hieroglyphisch-astrologische Wörterbücher überliefert worden sind, die sie verständlich darlegen.

Bezeichnender Weise ist die gebräuchlichste Hieroglyphe für Màchanà ein Schiffssymbol: Das Schiff, das die Gefühle trägt, die mit ihren magnetischen Strahlen Körper und Seele antreiben. Die Esoterik misst die Strahlen aus.

Ein Kennzeichen des System Ägyptische Astrologie ist, dass dem Astrologen kein Auslegungsspielraum gelassen wird. Er bedient das System,  dessen Fachmann er ist, weiter nichts. Seine Aufgabe besteht darin, das System auf die Frage zu konzentrieren, die zu analysieren ist, und die Antworten in der Màchanà abzufragen.

Weitere Informationen HIER

 

© Lukas, 2001

Alles begann in Chaldäa lange bevor Priester-Mathematiker in Ägypten ihr Astrologiesystem entwickelten. In Chaldäa hatte eine Bruderschaft von Priestern, die wahrscheinlich zum Volk der Meder gehörte, die Idee, ein Rechnungssystem zu schaffen, das ermöglichte, Sternbewegungen zu berechnen und Listen ihrer Positionsänderungen aufzustellen. Als sie ihre Listen fertig hatten und entdeckten, dass Sterne sich zyklisch bewegen – begannen sie, Notizen von Ereignissen zu sammeln, die sich innerhalb der  Zyklen ergaben....

Von da bis zur Erkenntnis, dass sich Ereignisse im Rhythmus der Zyklen  wiederholen können – mag ein kurzer oder ein langer Zeitschritt gewesen sein – jedenfalls war die Erkenntnis mit unendlichem Erstaunen verbunden. Davon berichten die Ägypter noch tausende von Jahren später in ihrer   Hieroglyphe <pet>, die als Klarschrift von den Griechen später schlicht in „Astrologie“ übersetzt wurde,

die aber,  esoterisch gelesen, so recht das große Erstaunen ausdrückt: Der Himmel kennt (er trägt in sich) alle Ursachen und ihre Wirkungen. Der Himmel unterrichtet den Menschen, damit der, inmitten andere, seine Grenzen erkennt. Der Mensch soll/muss sein Haus so bauen, wie es in den Himmel passt.

Nun fragen wir uns, wie die Priester der Meder, die vor vielen tausend Jahren wahrscheinlich als Nomaden im antiken Chaldäa gelebt haben, Sterne berechnen und Listen aufstellen konnten? 

Die Antwort gaben sich die Ägypter in der Hieroglyphe <apt>, die als Klarschrift, bei den Griechen  „Haufenrechnung = Algebra“ bedeutet,

die esoterisch aber besagt: der Mensch, der die Regeln des Himmels so lange studiert, bis er sie begriffen hat, fügt seiner Seele eine neue Stimme hinzu, die Stimme der Weisheit wird, die ihn einhalten lässt und alles verändert.

Da die Hieroglyphen <pet> und <apt> in den gleichen Ideogrammen geschrieben sind, lässt sich erkennen, dass die Alten hier auf einen Zusammenhang zwischen Astrologie und Algebra hinweisen wollten: „Astrologie konnte erfunden werden– weil man Algebra kannte“ – oder so ähnlich.

Um 3000 v.Chr., so erzählt die Legende, lebten einige Priester der Meder in Ägypten, im Tempel der Mathematiker des Pharao, im Tempel des Gottes Ptha in Memphis, wo sie an der Entwicklung der „Spiegelmaschine“ mitarbeiteten.

Durch die Hieroglyphe <an> wissen wir, dass die Spiegelmaschine dazu diente, Horoskope zu erstellen, das heißt <Berechnungen der Relationen aufzustellen, die zwischen Sternzyklen und Ereignissen bestehen, die auf Erden zu erwarten sind>, oder, wie der esoterische Inhalt besagt: Das Auge im Zodiak ermittelt, wie die Dynamik des Lebens den Willen formt (Zweck) – damit die Entwicklung aller Dinge dich optimistisch voranbringt (Ziel).

 Weitere Information HIER

Soweit der Einblick in das Thema <Ägyptische Astrologie und Hieroglyphen>.

Möchten sie einsteigen?      

Sie brauchen dazu nicht die Hieroglyphenschrift zu erlernen, oder die Bedienung der Màchanà. Das gesamte Anwendungspaket Ägyptische Astrologie finden Astrologen, oder die, die es werden wollen, in meinen Büchern, die nach und nach veröffentlicht werden, im Eigenverlag und in Kleinstauflagen, die leider nicht immer verfügbar sind.   Klicken Sie hier das Buch an, und schauen Sie nach, was verfügbar ist - oder schreiben Sie mir rasch eine 

Mail lukas@astrologiaegiziana.com


31.07.01 - letzte Änderung: 11/04/05     lukas@astrologiaegiziana.com 

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