| Ägyptische Astrologie und Ägyptische Esoterik
Edeltraud Lukas Moeller
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© Edeltraud Lukas Moeller, 2001
Ägyptische Esoterik ist ein Informationssystem das berichtet, was so zwischen den Falten der Seele vorgeht - in die kein Auge hineinschaut. Ägyptische
Esoterik hellt also Dunkelzonen auf, damit der Mensch sie sehen und
verstehen kann. In diesem Sinne wird Esoterik zum Träger von Informationen,
die das Astrologiesystem artikuliert, speichert – und auf Abruf ausgibt.
Wir können das Argument in einem Slogan zusammenfassen:
Ägyptische Astrologie und Ägyptische Esoterik sind ein und dasselbe.
Die Esoterik ist der Informationsträger,
den das Astrologiesystem speichert und ausgibt. Aber gehen
wir der Reihe nach vor – oder klicken Sie HIER
den Kurztext an
Ägyptische Esoterik wurde um einen virtuellen Spiegel herum konstruiert: Die Spiegelbilder sind Symbole, die Informationen ausgeben.
Das Ideogramm für Esoterik, das
Sie hier sehen (es gibt noch
eine Reihe anderer) lässt das Prinzip erkennen: Ein Spiegel, die Wasserlinie,
trägt das Leben, das blind ist = Stier ohne Kopf. Auf diese Weise wird
ausgedrückt, dass der virtuelle Spiegel (der Esoterik) die Schwingungen (Modularfrequenzen)
der Seele trägt, die empfangen können, aber nicht in der Lage sind,
Empfangnes in Bilder umzusetzen, die der Kopf, mit seinen Gedanken
drin, mit Bekanntem vergleichen und danach begreifen kann. Wie, also,
versteht nun ein Mensch die Schwingungen seiner Seele? Eben dazu
erfanden die Priester-Astrologen, oder die Priester-Ärzte, ich bin mir da
nicht so sicher, den esoterischen Spiegel – ein virtuelles Gerät, das
unsichtbare Modularfrequenzen in Bilder umsetzt, die von Gedanken aufgenommen,
verglichen – und verstanden werden. Die Alten
Ägypter entwickelten 49 Göttergestalten als sichtbare Bilder für ihren
Esoterikspiegel und außerdem eine Technik, die erlaubt, den 49 Figuren 7800
Datenblöcke zuzuordnen. Auf diese Weise können wir, mittels ägyptischer
Astrologie, einen umfassenden Einblick in die Psyche des Menschen erhalten. Wie, die
Alten, 7800 Datenblöcke auf 49 Figuren verteilen konnten? Sie machten, was
man heute auch machen würde: sie schufen sich eine Datenbank! Agrippa, der, im Mittelalter, nicht verstehen konnte – was eine Datenbank ist – publiziert, mit recht verschwommenen Erklärungen, eines der Zuordnungsschemen, das die Màchanà betrifft:
Das Schema
können Sie bei Agrippa, OCCULTA PHILOSOPHIA, 1531, I-74 nachschlagen. Wenn
Sie den Begleittext lesen, beachten Sie, dass Agrippa in Themura schreibt.
Wie man das dekodiert erklärt er, selbst, in seiner
Einleitung des OCCULTA.
Esoterik
im Allgemeinen Nach dem
Modell ägyptischer Esoterik wurden auch die andern esoterischen Systeme
entwickelt, die sonst noch bekannt sind. Alle dienen dem Zweck, Dunkelzonen
der Seele, in denen sich Gefühle und Ängste verbergen, aufzuhellen.
Alle spiegeln deshalb, in Bildern, Schwingungen der Seele wieder –
allerdings sind nur die Bilder ägyptischer Esoterik Symbole. In allen andern
Esoteriksystemen werden Bilder durch leibhaftige, handelnde
Personen dargestellt. Als
einfaches Beispiel des Unterschieds, können wir die politische Esoterik
heranziehen, die, übrigens, haargenau
der Engelsesoterik gleicht. Hier der
Politiker, da der Engel (wer sich der Engelsesoterik zugewandt hat, der sieht
und spricht ja mit seinem Engel, dieser ist ihm also leibhaftig existent) – beide, Politiker oder Engel, so
aufgebaut, dass jeder seine Spannungen und Hoffnungen im Politiker, oder
Engel, identifizieren kann, wodurch Ängste verständlich werden, und
Hoffnung aufkommen kann – die entspannt Esoteristen
– die Esoterikzocker. Laut Duden
ist der Zocker ein, harmloser, Glücksspieler – na ja, ich meine hier den
Zocker der – abzockt. Den Esoterikzocker gibt es in 4facher Ausführung: er
tritt als Intellektueller auf, oder er ist volksnah, oder er verkleidet sich
- wer nicht aufpasst, vermutet in ihm den Esoterikzocker gar nicht, oder er
tritt als Guru auf. Der intellektuelle EsoteristEr ist der
Fachmann seiner Zunft, mit Sponsoren und allem Drum und Dran. Er verkauft
alles, was sich mythisch-mystisch-okkult verpacken lässt. Auch Politik. Sein
Aktionsfeld sind esoteristische Ladenketten, voller magischer Artikel, sehr
gefragt sind immer Heu und trockne Kirschkerne, oder er spezialisiert sich
auf Talk-Shows und andere Sendungen, die dem Zuschauer, intellektuell, was
ans Herz legen. Mit sanfter Stimme und mildem Blick in die Kamera hinein,
serviert er einen Brei aus mystisch-okkulten Modewörtern, in dem pausenlos,
aber indirekt, auf dem Artikel
herumgehämmert wird, der verkauft werden soll. Der volksnahe Esoterist strahlt
handfesten Charme aus und zieht die Leute durch seine Persönlichkeit an. Wir
treffen ihn überall: Im eignen Laden, im eignen Büro, vor Telekameras, auf
der Bühne als Massenheiler, in Villen, in denen er spiritistische Sitzungen
abhält, in Firmen beim Manager-Coaching – wo er auch auftritt,
schleppt er Bücher mit sich herum – und strahlt er sein Sexappeal aus.
Gegen große Zinsen vergibt er auch kleine Kredite- und viele werfen
ihm vor, ein Betrüger zu sein – ohne zu bedenken, das seine Klientel aus
oberen Einkommensschichten sich an seinem okkulten Sexappeal
erwärmt, der so okkult gar nicht ist, während die armen Leutchen,
die ihn aufsuchen, oft niemand anders haben als ihn. Zocken bleibt zocken –
aber man muss zugeben, dass der volksnahe Esoterist vielen Herzen und Körpern
gut tut, außer seinem Bankkonto. Der verkleidete Esoterist ist jener
Schlaumeier, der eine ungewöhnliche Berufslücke entdeckt hat: Sein Job
besteht darin, auf Esoterik zu schimpfen. Dabei wirft er dann Esoterik
und Esoteristik durcheinander – aber was tut’s: er schimpft. Ich verfolge
seit Jahren die Karrieren einiger dieser Typen – Phantastisch wie viel Geld,
jährlich, einer mit Esoterikschimpfen zocken kann- Der Guru kennt ägyptische
Esoterik bestens – besonders perfekt beherrscht er alte Medizinermethoden
der Schmerzbekämpfung. Er wendet sie aber zweckentfremdet an, nämlich um
Schmerzen zu erzeugen. So haben ihn die Mitglieder seiner Sekte stets nötig,
und bleiben bei der Stange. In meinem |
01.08.01 - letzte Änderung 03/07/04
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