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©
2000 - 2005-2007 Edeltraud Lukas Moeller
Ägyptische
Astrologie ist ein bedeutender Teil der Astrologiewntwicklung und damit ein bedeutendes
Stück Kulturgeschichte der Menschheit.
Zeichnung:
Lucy Lami
Ägyptische
Astrologie ist NICHT ein Orakelsystem, wie
Unkundige meinen.
Ägyptische
Astrologie ist unsere
Originalastrologie,
ein
System mit vielen Instrumenten, von denen einige dazu dienen, den Menschen zu erfassen,
andere um ihn zu beraten und zu orientieren.
Astrologische Instrumente erfassen den Menschen mathematisch, und sie
arbeiten mit realen, astronomischen Daten, die von esoterische Hypothesen
ergänzt werden, um die kühle Mathematik und Astronomie menschlich
anzureichern.
Mehr
Info Hier
und
Hier.
Der
Begriff Ägyptische Astrologie bezeichnet ein System, das
Informationen vermittelt.
Ganz
sachliche Informationen, die als Orientierungsvorgaben von Menschen aller
Bildungsstufen aufgenommen werden können.
Astrologische
Orientierungsvorgaben gehen konkret vom menschlichen Körper aus, der als Tempel verstanden wird, in dem
alle Funktionen, die dem
Menschen eigen sind, ihren Platz haben. In
diesem Sinne ließen sich die Priester- Iatrokraten in
Ägypten von
ihren Mathematikerkollegen den menschlichen Körper mit seinen Funktionen
berechnen.
Die
Tempel-Körper-These
stellte man sich so vor, wie hier oben die
Einführungszeichnung zeigt.
Die
Darstellung entspricht dem Grundriss des Tempels von Luxor, der bis
heute noch gut erhalten dasteht. Dieser
Grundriss soll als
biometrischer
Tempel Mensch
erdacht
worden sein, um den Astrologen-Iatrokraten am Hof des Pharao
Amenofi III (um 1350 v.Chr.) Gelegenheit zu geben, die damals schon
Jahrtausende alte These vom
mathematisch berechneten Menschen darzustellen, und um damit unvergänglich
festzuhalten, dass Ägyptische Astrologie auf mathematischen
Berechnungen beruht,
die das Maß
des Menschen erkennen lassen, so wie dieses im
biometrischen
Tempel Mensch
beherbergt
wird.
Ägyptische
Astrologie wurde uns haargenau beschrieben überliefert, in Hieroglyphen
beschrieben, die Quadratkilometer von Tempelwänden in Ägypten
bedecken.
Wir
wissen also genau, was Ägyptische Astrologie ist, was sie kann- und wie
das System benutzt wird,
denn
wir können die
Hieroglyphen mühelos lesen, wenn wir uns darauf vorbereiten, weil es vorzügliche, umfangreiche
Vokabelbücher für esoterisch- astrologische Hieroglyphen gibt, wie zum Beispiel die 2 Bände von E.A.Wallis
Budge, die auf 1300 Seiten jede erdenkliche Hieroglyphe erfassen.
Und
dann gibt es die Darstellung astrologischer Instrumente auf riesigen
Schaubildern, die zum Teil versteckt wurden, wie der biometrische
Mensch in einem Tempelgrundriss..
Die
meisten Schaubilder liegen aber offen auf den Tempelwänden vor.
Leider
tragen sie in unsern Tagen sehr unpassende Namen, die ihnen irrtümlich
verpasst wurden, und nicht erkennen lassen, dass es sich um Darstellungen
von Instrumenten Ägyptischer Astrologie handelt.
So
wird zum Beispiel die wohl bekannteste Instrument- Darstellung
Ägyptischer Astrologie, die
Màchanà
des Lebenswegs
des Menschen
Zodiak von Dendera genannt - obgleich das Relief nichts von einem
Zodiak hat, wohl aber der Weg, auf dem der Mensch in vielfachen
Formen schreitet, ohne weiteres erkenntlich ist. Die Maschine = màchanà
ist auch zu erkennen..
Aber
nein- das Relief wird Zodiak genannt, und entzündet den
Beschreibungseifer von Astrologen usw., die an ihrem Fabulieren
festhalten- obgleich sie mittlerweile jeder moderne Reiseführer, der
durch die Wunderwelt ägyptischer Tempel führt, widerlegt.
Mehr
Info Hier.
Das
Relief der màchanà
das
die halbe Decke der Studierstube des Priesters bedeckte, der in Dendera
das Amt des Horoskop/Zeitmessers inne hatte, wird dort, von der
Decke her, wohl als Projektionsinstrument benutzt worden sein, um die Rekonstruktion
gewisser Originale der uralten Menschenlehre zu
beschleunigen, die mit ihren vielfachen Vorgaben zur Pflege von Körper und
Geist im Tempel von Dendera, der um 200 v.Chr. ein Fitness-Center griechisch-römischer
Elite gewesen ist, dringlichst gebraucht wurden.
Die
Menschenlehre der Alten, so wie sie in Dendera rekonstuiert wurde, steht uns bis heute in den Speichern der
Ägyptischen Astrologie zur Verfügung.
Die
uralte Menschenlehre ist Kernstück Ägyptischer Astrologie.
Verwechseln
Sie aber nicht Menschenlehre mit Menschenkunde- wie das heute unter
unkundigen Astrologen leider üblich ist. Mehr Info Hier
Cicero,
in seinem Buch VON DER WEISSAGUNG, I.1, erklärte den Zusammenhang
von Menschlehre, im uralten Sinn, und Ägyptischer Astrologie
folgendermaßen:
Es
ist ein alter Glaube, es
walte unter den Menschen eine gewisse Weissagung, Mantik bei den Griechen
genannt/ die
eine Vorempfindung und eine Kunde zukünftiger Dinge ist: eine
herrliche, und heilbringende Wissenschaft/
Zuerst
haben die Assyrier den Himmel zusammen mit den Menschen beobachtet und
aufgezeichnet was sie sahen, um alles der Nachwelt zu überliefern.
Dann
kamen die Chaldäer, die aus der Beobachtung des Himmels eine Wissenschaft
machten, mittels derer sie voraussagen konnten, was einem jeden begegnen werde,
und
zu welchem Tun er geboren ist.
Dieselbe
führten die Ägypter im laufe zahlloser Jahrhunderte fort....
und
schrieben alles auf die Wände ihrer Tempel, um die Weisheiten der Nachwelt zu
erhalten.
Ja,
wie gesagt, wir kennen Ägyptische Astrologie genau, weil sie uns
sorgfältigst in Wandschriften überliefert wurde-
Zudem
gibt es von mir seit 1997/98 im Internet jährlich einige Hundert Seiten mit Gratishoroskopen
für alle 12 Geburtstagsgruppen, in denen die Überlegenheit altägyptischer
Astrologiemethoden eindeutig belegt wird.
Um
den Sinn Ägyptischer Astrologie zu begreifen
müssen
wir uns mit der Frage befassen, WARUM das System überhaupt existiert.
Kein
System hängt schließlich in der Luft- Systeme werden immer geschaffen, um
Probleme zu lösen.
Wenn
diesen Problemen nicht nachgegangen wird, können die Funktionen des
Systems, die ja die Probleme lösen sollen- nicht begriffen, kann also das
System nicht beschrieben werden...
Als
ich vor Jahrzehnten begann, Regeln und Methoden der Ägyptischen
Astrologie zu rekonstruieren, spürte ich also zuerst der Frage nach
Warum
wurde in Ägypten die Wissenschaft Astrologie der Assyrer und Chaldäer
fortgeführt- wie
Cicero schreibt?
So
selbstverständlich ist das ja nicht- jedenfalls dem nicht, der Geschichte kennt
und weiß, wie viele, viele Jahrhunderte mit ihren Kriegen und Verwüstungen die
Reiche der Assyrer, Chaldäer und Ägypter verbanden- zugleich aber auch
trennten, wodurch Erfahrungen und Aufzeichnungen verloren gingen, die
dann, immer nach vielen Jahrhunderten, mühsam
wieder rekonstruiert werden mussten, von denen, die sich erneut der
Originalastrologie bedienen wollten.
Im
Laufe der Jahrtausende langen Geschichte der Astrologie, deren Nachweis
bis zum Zeitraum 5000 v.Chr. möglich ist, als die Sumerer den Zodiak
schufen,
ist
das Astrologiesystem viele Male in Vergessenheit geraten, und viele Male
danach rekonstruiert worden.
Was
wir heute Ägyptische Astrologie nennen,
begann
um 3000 v.Chr. mit einer Erweiterung der Chaldäischen Astrologie,
wie eine Legende vom Pharao Min
erzählt.
Min
war der erste, geschichtliche Pharao Ägyptens,
und
alles was von ihm bekannt ist,
erzählen
Legenden-
die wir
getrost als populäre Datenspeicher ihrer Epoche verstehen können..
Da
ist uns also im Legendenspeicher überliefert worden, Min habe
eines Tages seinen
Mathematikern im Tempel des Gottes Ptha den Auftrag erteilt, dem Volk Lebensregeln zu errechnen,
um Aberglauben und Aggressivität unter
den Leuten zu mindern.
Die Mathematiker-Priester, so die Legende, hätten Min’s Auftrag
unter Vorbehalt freier Projektabwicklung angenommen:
„Zuerst“,
sagten sie, „werden wir die Menschen in Typologien einordnen, danach die
Bedürfnisse jeder Gruppe ermitteln, und dann können wir die neuen
Lebensregeln so berechnen, wie sie der Eigenart jeder Typologie
entsprechen.
Wir
werden zur Klassifizierung der Menschen jene Listen verwenden, die in
Chaldäa bereits entwickelt
und erprobt worden sind.
Wir
werden sie unserer Raum-Zeit-Maschine (Sumer-Assyrer-Zodiak) eingeben, und
außerdem ein Raum-Mensch System (Ägypter - Tierkreis im Zodiak)
entwickeln. In weniger als einer Generation können wir danach mit ersten Resultate
rechnen.“
Diese
Legende, sie wird in verschiedenen Ausführungen erzählt, überzeugte
zuerst Herodot (450 v.Chr) und später Agrippa (anno 1500).
Beide,
jeder auf seine Weise, führen sie an, um zu belegen, dass wir Ägyptischer Astrologie
der Idee eines Pharao verdanken, der für sein Volk Lebensregeln entwerfen
ließ, die jedem beibringen sollten,
wie
er Mensch unter Menschen sein sollte.
Als
Epigramm ließ sich Min sein Anliegen sogar auf seine Cartiglia schreiben

Sehen
Sie den Adler, der auf der Cartiglia sitzt?
In
dieser Form ist der Adler Symbol der Zahl-<20>, von der die Maxime
Erkenntnis,
Mensch unter Menschen zu sein
symbolisiert
wird.
Im
System der Ägyptischen Astrologie speicherten die Alten alle ihre
Erfahrungen, Weisheiten, Lehren und Hypothesen,
und
damit wurde uns ein guter Teil antiker Kultur sorgfältig beschrieben
überliefert. Aber
wer kümmert sich um diese Schätze heute?
Ich
habe einige der Lehren und Hypothesen rekonstruiert- so wie sie meine
Horoskope- und Feuilleton- Leser interessieren könnten,

Die
Lehre vom
Positiven Denken
ist
in einer riesigen Hieroglyphensammlung im Tempel von Kom Ombo b e s
c h r i e b e n, die Anwendung der Lehre zur Problemlösung erfolgt dann
mit Hilfe der màchanà.

Die
Lehre
von der Biointegration ist
in Saqqara im Grab des TI erhalten geblieben- auch hier erfolgt der
Einsatz zur Problemlösung mittels astrologischer Regeln.
Weitere
Lehren aus antiken Kulturen, die uns zur Verfügung stehen, können
über meine Horoskopehome/Themenliste
angeklickt werden.
Astrologie
ist seit eh und je ein festes Vorstellungselement der Menschen,
weil
Astrologie zu unsern atavistischen Sehnsüchten nach Verbindungen zum Universum gehört.
Diese
Sehnsüchte erschaffen Religionen - und
eben diese haben auch Astrologiedenken über Jahrtausende im Bewusstsein der
Menschen erhalten-
In
diesem Sinne ist
Ägyptischen Astrologie, die unsere Originalastrologie ist,
als
ein
Stück unserer Geschichte zu verstehen, als ein Stück Kulturgeschichte längs vergangener Zeiten.
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